Wasser

 

Das wohl bekannteste der 5 Wirkprinzipien
der kneippschen Lehre, ist die Anwendung
des Wassers.
 

Die Wirkung der Anwendungen beruht auf der Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers, durch milde bis kräftige Reize. Die vom Wasser ausgehenden kalt-warmen Temperatureinflüsse regen den Blutkreislauf an und fördern dadurch den Stoffwechsel und die Entschlackung des Körpers. Kneipp Reize veranlassen Reaktion und Gegenreaktion und trainieren so die Abwehrmechanismen, fördern das Wohlempfinden und die Körperwahrnehmung und beugen Erkältungskrankheiten vor.

Es gibt über 120 verschiedene Anwendungen. Diese reichen von der Waschung, über Güsse, Wickel, Kräuterbäder bis hin zum Blitzguss.

Bei allen Kneippanwendungen steht der Spaß an erster Stelle, deshalb erlernen die Kinder an unserem wöchentlichen Kneipptag, auf spielerische Art und Weise verschiedene Wasseranwendungen durchzuführen.

Dazu gehören zum Beispiel:                                            

  • Barfußlaufen/Tautreten/Schneetreten                       
  • Wassertreten
  • Armbäder
  • Fußbäder
  • Kniegüsse

Bei den regelmäßigen Anwendungen lernen die Kinder, dass es einige Regeln beim Kneippen gibt, an die sie sich halten müssen:

Die Kinder müssen zum Beispiel vor jeder Anwendung überprüfen ob das entsprechende Körperteil warm ist und dieses dann gegebenenfalls durch Bewegung erwärmen. Nach einer Wasseranwendung wird nicht abgetrocknet, sondern das Wasser vom Körper abgestreift und danach die Körperteile wieder durch Bewegung erwärmt.

Pfarrer Kneipp empfahl schon:

„Niemand braucht die nasskalte, kurz andauernde Anwendung zu fürchten. Gut und nach Vorschrift ausgeführt, kann sie niemals schaden.“