Unsere Räume im Wandel

Im vergangenen Kindergartenjahr gestalteten wir mit den Kindern der Einrichtung unsere Gruppenräume um. Ziel war es diese in Themenräume zu verändern. Wichtig für die Pädagogen: Alle Bedürfnisse der Kinder sollen ausgelebt werden können. Dies erreichen wir mit Hilfe der folgenden Räume:
 
 
Der blaue Raum gibt die Möglichkeit zum ruhigen und konzentrierten Bewältigen von Aufgaben aus verschiedenen Kompetenzbereichen. Dies erfolgt mit Lerntabletts und Themenecken.

 

 

Derzeit befindet sich hier:

Die Entspannungsecke mit Büchern und dem Portfolio, die Zahlenecke, eine Mensch-ärger-dich-nicht-ecke, die Leuchttische, die Schultafel, sowie ein Buchstabenteppich und Tische für Spiele, Puzzles und Lerntabletts.

 

Im grünen Raum dreht sich Alles ums Konstruieren und Gestalten von dreidimensionalen Werken. Neben Duplo, Lego und Holzbausteinen, sind Magnetbausteine und schiefe Ebenen zu finden, welche schon einfache naturwissenschaftliche Phänomene für Kinder veranschaulichen.

 
Auch das Rollenspiel kann hier stattfinden. Für eine ruhigere Tagesphase ziehen sich Kinder auf die Empore zurück. Sie genießen Entspannung beim Beobachten der Wassersäule oder der Sandtafel.

 

Im Untergeschoss befindet sich der Kreativraum und das Atelier, in dem die Kinder ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen können. An Staffeleien können die abstraktesten Kunstwerke entstehen, mit Knetmasse werden Körper geformt und mit Sand und dem Leuchttisch können zwar vergängliche, jedoch die unterschiedlichsten Werke geschaffen werden.

 

Ein Basteltisch mit Buntstiften, Scheren und Klebestiften ist natürlich auch vorhanden. Auch werden Arbeiten mit Stoffen wie Häkeln und Weben angeboten.

 

 

 
Zusätzlich besteht die Möglichkeit mit Bügelperlen und unterschiedlichem Konstruktionsmaterial kreative Werke und Platten zu gestalten.

 

 

 

Ziel dieses Raumkonzeptes ist es, dass sich Kinder intensiv und in angemessener Atmosphäre mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen. Jedes Kind kann somit sein derzeitiges Interesse in einem passenden Rahmen selbstständig ausleben und erforschen. Die Lerntabletts, sowie die Materialien der Themenecken sind so ausgelegt, dass sich das Kind selbst bzw. das Ergebnis der ausgesuchten Aufgabe überprüfen kann.

Durch diese „Methode“ des Lernens werden viele Bereiche der kindlichen Entwicklung spielerisch und selbstwirkend ausgebaut und verfeinert (BEP):

  • Kognitive Kompetenz
  • Motorische Kompetenz
  • Lernmethodische Kompetenz
  • Selbstbestimmung (eigenes organisieren des Alltags)
  • Soziale Kompetenz
  • Resilienz (Widerstandfähigkeit)
  • Motivationale Kompetenz (eigene Motivation zum Tun und Erforschen von Neuem)
  • Gestalterische Kompetenz

 

Constantin Schump
Erzieher in der Wurzelgruppe